Yung
Senior Member
Leider beschreibst du städtisch !! gesehen eher die Ausnahme als die Regel. In ländlichen Gegenden wie z.B. bei uns stimme ich dir teilweise zu. Was jedoch Großstädte und Urlaubsgegenden anbelangt ist eher Geld verdienen angesagt.Ja es wird teilweise weniger wie früher da sind viele junge Männer noch in den Tempel gegangen um Demut zu zeigen und den Eltern Respekt zu zeigen und ihr Karma aufbessern. Zumindest in Thailand wird das so gehandhabt auch bevor Sie Studieren oder arbeiten gehen oder in den Ehestand treten und Kinder bekommen.
Bei manchen Tempeln gibt es nur eine Mahlzeit am Tage nur morgens wo Sie strenge Regeln einhalten müssen.
Die Mönche dürfen weder kochen noch Lebensmittel aufbewahren. Sie sind vollständig auf die täglichen Almosen der Bevölkerung angewiesen, die sie frühmorgens barfuß mit ihrer Almosenschale einsammeln.
Zudem kommt das Kochen für Mönche. Das brauchen sie gar nicht. Einmal pro Woche kochen die Frauen für die Mönche wirkliche Leckerlis und bringen sie dann zum Tempel begleitet von einer Predigt. Kochen vom Feinsten. Du darfst dann mit anschauen wie sich die Mönche vorne vor deinen Augen den Bauch vollschlagen. So etwas gibt es nicht mal bei uns jede Woche. Frau will ja angeben und vor den anderen Frauen am besten dastehen. Hast du sicher auch schon beobachtet!!
Nicht zu vergessen die vielen Feste, bei denen die Mönche auch nachmittags oder gar abends kräftig mitfuttern.
Ein weiteres Zeichen der Zeit: Viele Mönche laufen wohlgenährt durch die Gegend. Zu sehen selbst unter einer losen Kutte. Hungerhaken der Askese und der Entbehrungen sehe ich kaum noch - auch in ländlichen Gegenden werden es immer weniger.

