Da es in letzter Zeit immer wieder etwas zu o.g. Titel gab, möchte ich das mal konzentriert abhandeln. Ich habe jetzt einen Artikel gefunden (sorry Bukeo) der es aber Wert ist frei von poltitischer Sympathie diskutiert zu werden.
Wir Farang sind im Normalfall mit einer freien Meinungsäusserung aufgewachsen.
Hier soll auch mal das Für und Wieder für das heutige Thailand aufgezeigt werden.
Wir Farang sind im Normalfall mit einer freien Meinungsäusserung aufgewachsen.
Hier soll auch mal das Für und Wieder für das heutige Thailand aufgezeigt werden.
Artikel 112: Sensibilisierungskampange gestartet | Schönes? Thailand - Nachrichten, Meinungen, Analysen | Eine, Gruppe, ArtikeArtikel 112: Sensibilisierungskampange gestartet
( 4 Votes ) News - Verschiedenes Freitag, den 01. April 2011 um 14:43 Uhr Prachatai - Am 27. März, unmittelbar nach dem öffentlichen Forum, startete eine Gruppe von Aktivisten eine Sensibilisierungskampagne, um die thailändische Gesellschaft über den Artikel 112 aufzuklären und eine Debatte über das Gesetz zu starten. Die Artikel 112 Sensibilisierungskampagne wird von über 100 Thais und Ausländern aus verschiedenen Lebensbereichen unterstützt, darunter Schriftsteller, Künstler, Gewerkschafter, Wissenschaftler, Journalisten, Anwälte und Beamte, sagte die Gruppe.
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Artikel 112 des thailändischen Strafgesetzbuches betrifft Straftaten die gegenüber dem König, der Königin, dem Thronfolger oder dem Regenten, als diffamierend, beleidigend oder bedrohend angesehen werden könnten. Das Delikt der Majestätsbeleidigung wird mit einer Gefängnisstrafe von 3-15 Jahren geahndet.
Die Gruppe sagte, dass in den laufenden politischen Auseinandersetzungen derzeit Majestätsbeleidigungsvorwürfe grassieren. Diese angebliche Straftat unterliegt der strengsten Bestrafung und der Täter wird als nicht loyal gegenüber der Monarchie sowie als eine Bedrohung der nationalen Sicherheit angesehen. Das Gesetz erlaubt eine sehr weite Auslegung und jeder kann jeden anzeigen.
Als Ergebnis wurde das Gesetz politisch missbraucht und die thailändische Gesellschaft wird von einer Angst der freien Meinungsäußerungen gegenüber der Monarchie beherrscht. Die thailändischen Strafverfolgungsbehörden sind auch verpflichtet jeder Anschuldigung der Majestätsbeleidigung nachzugehen und leugnen die Tatsache, dass das Gesetz die Rechte einschränkt, die Beschuldigten einschüchtert oder dass die Fälle in einer ungewöhnlichen Weise verhandelt werden.
"Diese Kampagne dient zur Sensibilisierung und zum Verständnis des Gesetzes in der Öffentlichkeit, der Förderung der Diskussion über die Auswirkungen und der Suche nach Lösungen, basierend auf der demokratischen Freiheit der Meinungsäußerung", sagte Prab Laoharojanaphan, ein Thammasat Student und Mitglied der Gruppe.
"Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass eine Diskussion übder das Thema oder die Abschaffung des Gesetztes gegen das Gesetzt verstoßen würde oder die Institution untergräbt. Haltungen und Anschuldigungen wie diese existieren derzeit oft in der Gesellschaft. Wir wollen viele Menschen an der Diskussion über die Probleme des Gesetzes und den Auswirkungen beteiligen. Und wir sollten anderen Leuten die Möglichkeit geben uns zu widersprechen. Wir sind geknebelt, aber wir tun nicht das gleiche mit anderen", sagte Prachatai Direktorin Chiranuch Premchaiporn, eine der Aktivisten.
Nach dem Forum marschierten Abordnungen der Gruppe des 24. Juni, Red Siam, die Studenten Federation of Thailand und andere Aktivisten von der Thammasat Universität zum Demokratie Denkmal und forderten lautstark die "Abschaffung des Artikels 112 ".


