Es stinkt in Bangkok !
Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt hat für Donnerstag die Anordnung von Homeoffice angekündigt, um die zunehmende Luftverschmutzung in der Stadt einzudämmen. Diese Maßnahme folgt auf zwei aufeinanderfolgende Tage, an denen die PM2,5-Werte in allen 50 Bezirken der Hauptstadt die Warnstufe Orange erreichten. Bei Erfolg könnte die Regelung am 5., 6., 7. und 10. Dezember, dem erwarteten Höhepunkt der Luftverschmutzung, ausgeweitet werden.
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Bangkok und zehn umliegende Provinzen sind erneut von gefährlich hoher Luftverschmutzung betroffen. Am Mittwoch wurden gefährliche PM2,5-Feinstaubkonzentrationen gemessen. Die Geo-Informatik- und Weltraumtechnologie-Entwicklungsagentur (Gistda) meldete alarmierende Werte zwischen 78,6 und 91,9 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³), die den von der Regierung festgelegten Grenzwert von 37,5 µg/m³ deutlich überschreiten. Der höchste Messwert wurde in der Provinz Samut Sakhon registriert.
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Der König ordnete die Errichtung von acht Trockeneisproduktionsanlagen an, um die königlichen Regenmachermaßnahmen zur Linderung der starken Feinstaubbelastung (PM2,5) zu unterstützen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Kapazität für schnelle und kontinuierliche Wolkenimpfungen zu erhöhen, die zur Verteilung gesundheitsschädlicher Partikel beitragen und die Belastung der Bevölkerung verringern. Der Bau begann nach der königlichen Anweisung vom 24. März 2025; fünf der Anlagen sind inzwischen fertiggestellt und unterstehen der Abteilung für königliche Regenmacherei und Agrarfliegerei.
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Als bedeutende Maßnahme gegen die zunehmende Feinstaubbelastung (PM2,5) hat die thailändische Polizei landesweite Fahrzeugkontrollen auf Rußemissionen eingeleitet und über 9.000 Verstöße aufgedeckt. Die Initiative umfasst die Einrichtung von 15 streng kontrollierten Kontrollstellen in Bangkok, um dieses sich verschärfende Umweltproblem, das insbesondere in den Wintermonaten akut ist, zu bekämpfen. Generalleutnant Nithithorn Jintakanon leitet diese Bemühungen und betont die Dringlichkeit, die Umweltverschmutzung anzugehen, um die öffentliche Gesundheit zu schützen.