Container kaufen

Erfahrung habe ich damit nicht. Aus der Logik ergibt sich aber, wenn Du die Stangen nicht exakt, wie im Bild biegen kannst, dann stecke doch die Stangen ineinander ( meinetwegen die 30cm ) und verschweiße sie. Auf den ersten ca.50cm wird der äußere Strang dann zwar schmäler, weiter ober kannst Du ja mit den Drahtverbindern wieder auf Dein Maß kommen. Die Beton gegossene Säule behält doch ihr Außenmaß.

Nimm mal ein Stück RB20 mit einer Länge von 50cm und versuche es per Hand ein wenig zu biegen. Da tut sich gar nichts. Nichtmal bei einem Stück von 1m. Da würde ich vermutlich nahezu die komplette Länge von 2,85m benötigen, um mit den Eckstäben RB20 wieder in die Ecken der Bügel zu kommem. Schweißen möchte ich unter keinen Umständen. Das schwächt den Stahl. Hab nochmal nachgeschaut. RB16 sollte mit einer meiner zwei Biegemaschinen möglich sein. RB20 definitiv nicht. Beim Übergreifungsstoff soll die Mindestüberlappung mindestens 40x Stabdurchmesser sein. So meine ich es gelesen zu haben. Das wären bei 20er mindestens 80cm. Ich habe 95cm vorgesehen. Auf dieses Maß habe ich die unteren Stäbe bereits gekürzt.
 
Die Vorgabe "Adequate Lap Length with slope of 1:6" habe ich vermutlich jetzt verstanden. Ich möchte die Stäbe in Längsachse um 20mm versetzen. Dann soll das auf einer Mindestlänge von 6x dem Versatz geschehen. Vermutlich deshalb, damit unter hoher Belastung der Stab nicht knicken kann.

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Meine Güte .................................. man könnte meinen, Du schreibst eine Doktorarbeit zu diesem Projekt.

Übrigens :

Die Thais selbst, bauten in der Vergangenheit,
sogar 6-stöckige Hotels mitunter ganz ohne Statik-Berechnungen. 🤣
 
Meine Güte .................................. man könnte meinen, Du schreibst eine Doktorarbeit zu diesem Projekt.

Übrigens :

Die Thais selbst, bauten in der Vergangenheit,
sogar 6-stöckige Hotels mitunter ganz ohne Statik-Berechnungen. 🤣
Ja, vermutlich hast Du Recht. Bis vor einem Jahr hatte ich von Bausachen, speziell Stahlbetonbau, überhaupt keine Ahnung und würde auch jetzt noch nicht behaupten, dass ich viel Ahnung habe. Ich habe mir viel abgeschaut, speziell Pantip war da eine gute Quelle. Und die von Thais gebauten 6-stöckige Hotels brechen hin und wieder auch zusammen. Aus Pantip weiß ich, das es auch in Thailand nicht unüblich ist, dass ein Architekt, Bauingenieur oder Statiker ein Gebäude plant und auch Berechnungen anstellt. Ob das dann auch so umgesetzt wird, steht auf einem anderen Blatt. Auf dem Land wird vermutlich weniger, bzw. gar nichts berechnet. Vermutlich wird es meistens noch nicht mal eine Skizze, bzw. einen Bauplan geben. Da gibt es dann die "Baumeister", welche mehr oder weniger Erfahrung haben. So wurde auch das Haus von meiner Frau "geplant", bzw. gebaut. Ergebis ist dann, dass es früher oder später zu Rissbildung kommt oder das durch mangelhafte Betonüberdeckung kritische Korrosion auftritt. Beim Haus von meiner Frau ist noch alles okay, ist aber auch erst drei Jahre alt.
Ich habe bei meinen Bautätigkeiten immer nur ein sehr kleines Zeitfenster. Ich kann es mir beruflich und finanziell leider nicht erlauben, dass ich z.B. drei Monate vor Ort bin. Bei drei Wochen Aufenthalt muß ich eben vernünftig im Vorfeld planen, damit ich einen sinnvollen Abschluß erreiche. Was bringt es mir, wenn ich eine Stahlbewehrung fertig bekomme, aber dann keine Zeit mehr fürs Betonieren habe? Dann verottet mir das Ganze bis zu meinem nächsten Besuch.
Eigentlich ist mir das Projekt schon längst über den Kopf gewachen. Hilft aber nichts. Ich plane jetzt einfach kleinere Schritte und dieses Mal hat es auch wunderbar geklappt, im Gegensatz zu meinen Besuchen im November und März. Da hatte ich mir einfach zu viel vorgenommen, jedoch glücklichweise noch jeweils einen sinnvollen Abschluß gefunden.
Ich versuche jeden Abschnitt möglichst richtig zu machen, siehe auch jetzt das Thema Übergreifungsstoss, bin jedoch auch bereit dazu Kompromisse einzugehen und zu improvisieren, wenn es dann in der Realistät nicht so umsetzbar ist, wie ich mir das vorgestellt habe.
Ich ärgere mich gerade etwas darüber, was ich im März so fabriziert habe. An den Knoten Säulenanfang-vertikale Balken hätte ich noch ein paar Stäbe mehr reinsetzten sollen. Wenn mal später von oben eine Belastung auf die Säulen kommt, dann wird es da bestimmt zu Rissbildung kommen. Genau an dem Übergang Balken->Säulen werden die höchsten Biege- und Scherkräfte auftreten. Das kann ich jetzt aber leider nicht mehr ändern.
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So, und jetzt muß ich mal meinen Psychiater anrufen. Mal schauen, ob er kurzfritsig einen Termin für mich hat und etwas gegen meine Krankheit machen kann...;)
 
Ja, vermutlich hast Du Recht. Bis vor einem Jahr hatte ich von Bausachen, speziell Stahlbetonbau, überhaupt keine Ahnung und würde auch jetzt noch nicht behaupten, dass ich viel Ahnung habe. Ich habe mir viel abgeschaut, speziell Pantip war da eine gute Quelle. Und die von Thais gebauten 6-stöckige Hotels brechen hin und wieder auch zusammen. Aus Pantip weiß ich, das es auch in Thailand nicht unüblich ist, dass ein Architekt, Bauingenieur oder Statiker ein Gebäude plant und auch Berechnungen anstellt. Ob das dann auch so umgesetzt wird, steht auf einem anderen Blatt. Auf dem Land wird vermutlich weniger, bzw. gar nichts berechnet. Vermutlich wird es meistens noch nicht mal eine Skizze, bzw. einen Bauplan geben. Da gibt es dann die "Baumeister", welche mehr oder weniger Erfahrung haben. So wurde auch das Haus von meiner Frau "geplant", bzw. gebaut. Ergebis ist dann, dass es früher oder später zu Rissbildung kommt oder das durch mangelhafte Betonüberdeckung kritische Korrosion auftritt. Beim Haus von meiner Frau ist noch alles okay, ist aber auch erst drei Jahre alt.
Ich habe bei meinen Bautätigkeiten immer nur ein sehr kleines Zeitfenster. Ich kann es mir beruflich und finanziell leider nicht erlauben, dass ich z.B. drei Monate vor Ort bin. Bei drei Wochen Aufenthalt muß ich eben vernünftig im Vorfeld planen, damit ich einen sinnvollen Abschluß erreiche. Was bringt es mir, wenn ich eine Stahlbewehrung fertig bekomme, aber dann keine Zeit mehr fürs Betonieren habe? Dann verottet mir das Ganze bis zu meinem nächsten Besuch.
Eigentlich ist mir das Projekt schon längst über den Kopf gewachen. Hilft aber nichts. Ich plane jetzt einfach kleinere Schritte und dieses Mal hat es auch wunderbar geklappt, im Gegensatz zu meinen Besuchen im November und März. Da hatte ich mir einfach zu viel vorgenommen, jedoch glücklichweise noch jeweils einen sinnvollen Abschluß gefunden.
Ich versuche jeden Abschnitt möglichst richtig zu machen, siehe auch jetzt das Thema Übergreifungsstoss, bin jedoch auch bereit dazu Kompromisse einzugehen und zu improvisieren, wenn es dann in der Realistät nicht so umsetzbar ist, wie ich mir das vorgestellt habe.
Ich ärgere mich gerade etwas darüber, was ich im März so fabriziert habe. An den Knoten Säulenanfang-vertikale Balken hätte ich noch ein paar Stäbe mehr reinsetzten sollen. Wenn mal später von oben eine Belastung auf die Säulen kommt, dann wird es da bestimmt zu Rissbildung kommen. Genau an dem Übergang Balken->Säulen werden die höchsten Biege- und Scherkräfte auftreten. Das kann ich jetzt aber leider nicht mehr ändern.
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So, und jetzt muß ich mal meinen Psychiater anrufen. Mal schauen, ob er kurzfritsig einen Termin für mich hat und etwas gegen meine Krankheit machen kann...;)

Zum Psycho brauchst sicher nicht, aber andere Hobbys würd ich mir, an deiner Stelle schon suchen. Stricken oder Häkeln wäre optimal, wenn Du auf Knippern stehst. 🤣😂
 
Naja eine Wellblechhütte benötigt wohl keine statischen Berechnungen und Architekten. Nur sind die Gebäude der Neuzeit auch für Thailänder von Architekten und Statiker entworfen und berechnet worden. Allein, und da gebe ich Dir Recht, die Umsetzung anhand des "Fachpersonals" Vorort kann diese Vorgaben, mit dem Beinamen Pfusch, kaschieren.
Deshalb ist es wichtig selbst einen Bau, wie @sombath, zu überwachen. Oder eine Person, welche Ahnung hat dabei zu haben.
Aber, dass ist kein thaitypisches Problem. Diese "Bob der Baumeister" -ich kann alles kannst Du auch in Deutschland antreffen. Gab dazu schon einige TV Sendungen mit erschreckend naiven Bauherren.
 
Wellblechhütte ist aber schon ein wenig abwertend. Klar, gibt es, speziell auf dem Land. Der Großteil von dem, was heute so an Wohngebäuden gebaut wird, ist aber prinzipiell nicht so schlecht. Das vorwiegend angewendete Bauverfahren ist uns allen bekannt. Säulenkonstruktion im Boden verankert, je nach Größe des Geldbeutel des Bauherren, mal mit Footing, mal ohne. Art und Stärke der Mauer zwischen den Säulen dann auch entsprechend den finanziellen Möglichkeiten. Dach aus Blechprofilen, oder, wenn das Budget das hergibt, vernünftige Ziegel. Ich kann mich prinzipiell mit dem Low-Cost-Bauprinzip für Wohngebäude in Thailand schon anfreunden. Ich würde aber keine 6,5cm-Steine für die Aussenmauer verwenden, sondern etwas dickeres. Auch würde ich mich bemühen, das Haus einigermaßen Dicht gegen Krabbelzeug zu machen. Das ist beim Haus meiner Frau definitiv nicht der Fall, obwohl sie nicht die billigsten Fenster ausgewählt hat. Das Hauptproblem ist wohl tatsächlich der Pfusch beim Bau, weil sie es einfach nicht besser wissen und können oder weil "das ja eh keiner sieht".

So sieht es übrigens in unserem "Keller" aus. Ich habe da jetzt keine Bedenken bezüglich Stabilität, hab auch Fotos von der Bewehrung gesehen, bevor betoniert wurde, schön sieht das aber nicht aus. Als ich letzten Sommer die Kabel für die Beleuchtung verlegt habe, habe ich mehr als eine Stelle gefunden, bei welcher der Bohrer vom Bohrhammer nach 10mm ohne jeglichen Widerstand eingesunken ist. Lufteinschlüsse, da nicht vernünftig verdichtet wurde.
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Das sah außen sicherlich nicht besser aus, wurde aber verputzt und ist jetzt nicht mehr sichtbar.

Ich versuche weiter mit meinem Qualitätsanspruch an die Sache ranzugehen. Kompromisse eingehen und Improvisieren wird aber notwendig sein. Das ist mir klar.
 
So in etwa sieht bei mir auch der "Keller" aus.
Etwas höher kann nicht schaden.
 
Ich habe da auch null Ahnung von, würde aber vermuten, dass die Bewehrungen ganz erheblich überdimensioniert sind. Schon allein, weil da keine schwingenden Lasten drauf bewegt werden. So als Beispiel kann jeder mal auf eine Waage springen, statt sachte drauf zu steigen, und sehen bis wo die Anzeige ausschlägt. Sowas müsste in Lastentabellen sicher berücksichtigt sein.
 
So werde ich es versuchen. Wird schon irgendwie klappen. Muß ich eben ein wenig rumprobieren, bis ich die richtigen Winkel und Biegelängen hinkriege. Das Problem bei den Biegemaschinen ist, das der Stab beim Biegen etwas nachgezogen wird. Somit sind die Zeichnungsmasse nur eingeschränkt verwendbar. Habe noch genug kurze Reststücke RB9, DB16 und DB20. Das wird schon klappen.

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Interessant wird auch, wie ich die Säulenskelette aufstellen kann. Wir machen die Vormontage mit den Bügel ja liegend auf robusten Unterstellböcken. So haben wir es bei den unteren Teilen auch gemacht. Jetzt werden die Bewehrungen aber 4,15m lang und wiegen (errechnete) 90kg. Da werde ich mir wohl eine Konstruktion mit einem Flaschenzug überlegen. Zwei Dreibeine aus Vierkantrohr. Auf der einen Seite auf dem Containerdach und auf der anderen Seite auf dem Gerüst. Aufstellen von der Waagerechten in die Senkrechte wird nicht gehen, da zu diesem Zeitpunkt unterhalb der Biegungen noch keine Bügel dran sind. Die werden erst dann positioniert und befestigt wenn die Bewehrung steht.
 
Bauabschnitt vier ist abgeschlossen und ich bin seit gestern wieder in BKK. Morgen Abend geht es mit Air India zurück nach Frankfurt. Ich versuche dann am Sonntag oder spätestens Montag meinen Bericht hier fortzusetzen.
Hier nochmal der Ausgangszustand, wie ich meine Baustelle im August verlassen habe.
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Wie bereits angedroht, es geht weiter. Samstag 08.November Flughafen Frankfurt.

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Parken in Frankfurt ist ein teures Vergnügen. Egal, geht bei den Gesamtausgaben im Rauschen unter.

Wieder mit Air India. Grund, zwei Gepäckstücke á 23kg und das habe ich auch wieder bis auf wenige Gramm ausgenutzt. Flug AI2026 planmäßig 11.45Uhr.

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Wusste aber bereits bei der Buchung, dass das eine theoretische Abflugszeit ist. AI2025 DEL->FRA hat jeden Tag Verspätung. Liegt daran, dass in DEL noch auf Zubringer, vermutlich von innerhalb Indiens, gewartet wird und Pakistan noch immer umflogen wird, was einen ziemlichen Umweg bedeutet. Die Zeit wird beim Turnarround in FRA nicht wieder gut gemacht.

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Umstiegszeit für mich in DEL für den Weiterflug nach BKK eigentlich nur 1,5h. Habe genau diese Flugpaarung im März schonmal gebucht. Jetzt aber einigermaßen entspannt, da ich wusste, das die Maschiene nach BKK auf den Flieger aus FRA wartet und so war es auch. Trotzdem Stress. Sicherheitskontrolle in DEL eine echte Zumutung.

Gepäck ist trotz der kurzen Umstiegszeit und wegen der Verspätung mit mir in BKK angekommen.

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In BKK erstmal ins Untergeschoß zum Geld wechseln und dann zu Sixt. Habe mich diesesmal für eine Nummer kleiner entschieden. Peugeot 2008. Nagelneu mit 150km auf dem Tacho. War der erste Mietkunde. War mir eigentlich gar nicht so recht, da in Phetchabun/Nong Phai die Strassen abseits der 21 doch recht abenteuerlich sind. Okay, in jedem Fall besser als irgendeine ausgelutschte Kiste, wie sie teilweise von anderen Vermietern vermietet wird.

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Auf der Hinfahrt wieder Zwischenstop in Saraburi bei Thaiwatsadu um meine Einkaufliste abzuarbeiten. Hatte meine Einkaufliste inkl. der Thaiwatsadu SKU-Nummern und den Regalnummern ausgedruckt. Ziemlich schnell hat sich eine Mitarbeiterin auf mich gestürzt, mir die Liste aus der Hand "gerissen" und fortan war ich nur noch Begleiter. Die hat mir tatsächlich alle Artikel von meiner Liste gesucht und auch noch den Einkaufswagen geschoben. Als Deutscher ist man bei so viel Service einfach nur sprachlos.

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Weiterer Zwischenhalt bei Lotus in Bunsampan, von da sind es bis Nong Phai dann nur noch ~20km.

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Angekommen in Nong Phai / Rai Nuea war ich doch ziemlich grocky. Zwei meiner Schwager und ein Schwägerin haben aber bereits auf mich gewartet und wollten unbedingt helfen. Half nichts, wenn schon Hilfe da ist, dann muß ich das auch "ausnutzen". Auto entladen und bereits vor meiner Ankunft angeliefertes Baumaterial verstaut. Dann aber irgendwann die Notbremse gezogen und mich auf die Matraze geworfen. Morgen ist auch noch ein Tag und die Arbeit läuft bekanntlich nicht davon.
 
Habe diesemal sehr konservativ geplant. Hauptziel war es, die "Segmente" zwischen den Betonträgern am Boden zu streichen, den Container umzusetzen und vier der acht Säulen zu betonieren.

Während ich mich hauptsächlich mit dem Ausräumen des Containers beschäftigt habe, mit Inhalt wollte ich nicht umsetzen lassen, haben ein Schwager mit seiner Frau die Malerarbeiten gemacht. Naja, ich habe mit Händen, Füßen und Übersetzer versucht zu erklären, dass mindestens zweimal gestrichen werden soll und anhängig vom Ergebnis, eventuell noch ein drittes oder viertes Mal. Nach zweimal war das Ergebnis deren Meinung nach okay und der Farbeimer wurde zugemacht, sowie die Malerwalzen und Pinsel gereinigt. Nachdem meine zwei Helfer in den Feierabend entschwunden waren, habe ich alles noch zwei weitere Durchgänge gestrichen. Okay, wie ich eigentlich wusste und wie sich später bestätigt hat, war das streichen der Böden ziemlich sinnlos. Habe es aber schonmal geschrieben, ich wollte es aber so haben.

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Das Thema Umsetzen des Container und Kran war ein monatelanges Thema zwischen meiner Frau und mir. "Keine" oder "gibt es nicht" bekam ich immer wieder zu hören. Der Trucker, der uns damals den Container gebracht hatte, hatte sich letztes Jahr angeboten, nochmal zu kommen und die Umsetzung zu machen. Extra Anfahrt aus BKK. Muß doch auch in der Umgebung Kranfahrzeuge geben. Habe dann einfach mal eine Spazierfahrt in Google-Maps gemacht und bin nach wenigen Minuten fündig geworden. Direkt neben unserem Baustoffhändler am Ortseingang von Nong Phai.

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Habe dann meine Frau dazu bewegen können, unsere Kontaktperson bei unserem Baustoffhändler anzurufen und siehe da, klar, Kranfahrzeuge gehören zu uns, bzw. arbeiten mit uns zusammen.

Meine Bitte war dann, dass die Leute aber erstmal ohne Kran vorbeikommen und sich die Sache vor Ort anschauen. Haben die dann auch gemacht und Termin zur Umsetzung wurde für den Folgetag (Dienstag?) um 9Uhr gemacht.

Gekommen ist dann kurz nach 9Uhr am Folgetag ein 4-Achs-LKW mit Kranaufbau. War okay für mich. Ein vergleichbarer LKW hatte den Container vor einem Jahr auch angeliefert.

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Hatte schon etwas Probleme um aufs Grundstück zu kommen. Die Straße unten ist doch recht schmal und unser Grundstück liegt über 1,5m über dem Strassenniveau.

Die zwei mit dem LKW machten einen recht professionellen Eindruck und schienen zu wissen, was sie tun. Haben sogar nagelneues Gurtmaterial verwendet, deren Verpackung thaitypisch auf unserem Grundstück verteilt wurde.

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Passte perfekt auf die Aufnahmen.
 
Jetzt konnte ich endlich den Stromanschluss für den Container fertig machen und den Tiefenerder am Container anschrauben, wobei mir gerade eingefallen ist, dass ich im Sicherungskasten im Container den PE noch gar nicht angeschlossen habe. Egal, wird eben nächstes Mal gemacht.

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Zwischenzeitlich wurde der Stahl für die Bewehrung der ersten vier Säulen angeliefert. Weiter vorne im Bericht hatte ich bereits davon gesprochen, dass das Biegen der Bewehrungsbügel für die "inneren" RB16-Stäbe etwas schwierig werden könnte, da keine 90°-Winkel. Nach etwas Probieren und ein paar Fehlversuchen haben wir aber eine ganz vernünftige Lösung gefunden und konnten die "Massenproduktion" starten. Jeweils 110 Bügel für die äußeren und inneren Bügel.

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Parallel zur "Produktion" der Bügel, welche ich natürlich durch eine Mitarbeiterin machen lassen habe, habe ich mich mit dem Biegen der RB16 und RB20-Längsstäbe beschäftigt. Kurzgefasst, auch das hat nach etwas probieren ganz gut geklappt. Nicht perfekt, aber ausreichend genau.

Ich hatte mittlerweile ein Team von fünf Mitarbeiter, welche die Biege- und Bindearbeiten gemacht haben. Ich habe mich größtenteils auf Überwachung und Koordination beschränkt, bzw. habe mich um andere Aufgaben gekümmert.

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Relativ schnell waren vier Säulenskelette fertig gestellt. Sind 4,2m lang und wiegen irgendwas zwischen 90 und 100kg. Manuelles/händisches Aufrichten unmöglich. Hatte das "natürlich" bedacht und eine Lösung ausgetüftelt. Bauen wir uns eben einen Kran...:cool:
 
Habe den Kran (natürlich) vorab im CAD konstruiert und mir war schon klar, dass das Aufrichten und das Verschieben nicht ganz einfach wird und einiges an Kraftanstrengung bedeuten würde. Ich hatte die Hauptstreben auch nochmal kurzfristig von Vierkantrohr mit 1,2mm-Wandstärke auf Vierkantrohr mit 3,2mm geändert. Dürfte dann insgesamt irgenwo zwischen 250 und 300kg Gesamtgewicht liegen.


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Ja, war einer ziemlicher Kraftakt, hat aber schlussendlich gut geklappt. Auch das mehrmalige Verschieben und Ausrichten auf die Säulen ging mit entsprechend viel Personal ganz gut.

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