Die reinen Fakten des schweizer Artikels sind für mich reine Null-Information. Wenn man nicht weiss, in welchem körperlichen Zustand jemand ist, dann ist das bloße Zusammengesacktsein in einem Rollstuhl erst einmal nicht einzuordnen. Es könnte auch der Normalzustand sein. Auch "hinter einer Tür" sagt gar nichts aus, weil das relativ ist, und eben auch ein gewöhnlicher Tagesaufenthaltsbereich sein kann. Wenn irgendwo mal eine Reparatur ausgeführt werden muss, dann muss sich jeder mal für kurze Zeit einschränken, das ist völlig normal. Ich fände einen Horror, wenn zu Pflegende mit einem Rest an geistiger Wachheit von Menschen umgeben ist, wo beide Seiten kein einziges Wort von einander verstehen. Zumal diese Branche dort im Gegensatz zu Europa völlig unreguliert und ohne Monitoring einer staatlichen oder institutionellen Aufsicht ist.