Dresden ist eine Reise wert

Meiningen, ganz dünnes Eis, Nazihochburg.
Daher kam der Spruch der Nazihochburg, nicht von mir.

Mir wäre sowas nie aufgefallen, für mich wohnen in Meiningen nur nette, freundliche Menschen, sonst würden wir nicht hinfahren.
Ich habe dort mein Stammhotel seit 20 Jahren, werde immer freundlich behandelt.
Kann überhaupt nicht negatives über die Bewohner berichten.

Der Scheiß ist mal wieder auf eurem Mist gewachsen.
Ihr wollt halt eine Hetzerei daraus machen.
 
Das mit den Nazis war nicht meine Idee.
Das wollt ihr mal jemand in die Schuhe schieben.
Der Spruch war nicht von mir.
Das erzähl mal den Leuten die zu dir kommen und dir die Jacke verkehrtherum anziehen. Wir bösen Rechten hier werden das alle bezeugen, dass du das doch warst. Aus der Nummer kommst du nicht mehr so einfach raus. :ROFLMAO:
 
In Dresden lebt man von hunderttausenden Touristen und es ist immer lustig, wenn Westdeutsche kommen und sagen die Frauenkirche wäre von den Nationalsozialisten zerstört worden und sich dann noch stolz auf eine Frau Göring-Eckhardt berufen.

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Der Großvater von Jo väterlichersweits war im sächsischen Kirchendienst tätig und wohnte im ebenfalls 1945 zerbombten Haus links in der obersten Etage. Das hochbetagte Tantchen ist jedoch politisch etwas anders gelagert und pustet fast ins gleiche Horn wie unser Neptun.

 
Daher kam der Spruch der Nazihochburg, nicht von mir.

Mir wäre sowas nie aufgefallen, für mich wohnen in Meiningen nur nette, freundliche Menschen, sonst würden wir nicht hinfahren.
Ich habe dort mein Stammhotel seit 20 Jahren, werde immer freundlich behandelt.
Kann überhaupt nicht negatives über die Bewohner berichten.

Der Scheiß ist mal wieder auf eurem Mist gewachsen.
Ihr wollt halt eine Hetzerei daraus machen.
Echt jetzt?
Du klangst schonmal anders
 
HKGBKK auf Fallende tritt man nicht, Neptun hat sich hier schon genug blamiert und ich versuche jetzt mal wieder der Runde die Elbestadt etwas schmachkaft zu machen. Besonders beliebt bei Touristen ist der Gang zum Fürstenzug links, wo die Geschichte der Wettiner Herrschaften dargestellt ist.

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HKGBKK auf Fallende tritt man nicht, Neptun hat sich hier schon genug blamiert
Das stimmt.
Er steht allerdings noch kerzengerade und macht weiter mit seiner fadenscheinigen Maskerade.
Ihm seinen eigenen Spiegel vorzuhalten ist kein Nachtreten, sondern von dem Wunsch getragen, dass er mal zur Besinnung kommt.

Schoenes Bild uebrigens.(y)
 
Er hat ja keine andere Wahl. Hier ständig Feuer und zuhause fasst ihm seine Gedunkelte laufend an die Eier. So hat er sich sein Leben im Alter nicht vorgestellt. Apropos oben auf der Brühlschen Terrasse gibt es auch einen passenden Spruch für Neptun, habe damals nur den von Jupiter abgelichtet.

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Du hast völlig recht, Bodo Ramelow ist sehr symphatisch und auch Erfurt ist wunderschön und Chemnitz auch, war schon einige Male dort, die Montagsproteste der Pegida sind auch mir in guter Erinnerung. Als ich das erste Mal in Dresden war, gab es die Frauenkirche in ihrer heutigen Form noch nicht, da war dieses Fragment, drumherum die ganzen Steine etc. Den Wiederaufbau habe ich ständig verfolgt, und heute steht doch da ein Prachtbau inmitten vieler toller Bauten

Gleich nach dem Mauerfall war ich da. Der Zwinger ein großteils ein verwahrloster grauer Steinhaufen. Einzig die vielen Wasserspiele funktionierten. Fand ich echt toll. Und in unmittelbarer Nachbarschaft das traurige Häufchen der Frauenkirche. Einige Grundmauern standen noch. Doch überall lagen Steinhaufen davor. Anscheinend nichts gemacht worden. Überall ein düsteres graues Stadtbild
Damals konnte man über Spenden einen Baustein erwerben, um die Kirche wieder aufzubauen. Habe etliche Steine gespendet. Jahre danach - als ich schon gar nicht mehr daran dachte, flatterte plötzlich eine Einladung zur Eröffnung der Frauenkirche in meinen Briefkasten. Hatte leider keine Zeit. Bedauere ich heute sehr.
 
Gleich nach dem Mauerfall war ich da. Der Zwinger ein großteils ein verwahrloster grauer Steinhaufen. Einzig die vielen Wasserspiele funktionierten. Fand ich echt toll. Und in unmittelbarer Nachbarschaft das traurige Häufchen der Frauenkirche. Einige Grundmauern standen noch. Doch überall lagen Steinhaufen davor. Anscheinend nichts gemacht worden. Überall ein düsteres graues Stadtbild Damals konnte man über Spenden einen Baustein erwerben, um die Kirche wieder aufzubauen. Habe etliche Steine gespendet. Jahre danach - als ich schon gar nicht mehr daran dachte, flatterte plötzlich eine Einladung zur Eröffnung der Frauenkirche in meinen Briefkasten. Hatte leider keine Zeit. Bedauere ich heute sehr.
Ein "Steinhaufen" war der Zwinger auch 1989 sicher nicht, auch wenn die Luft in der Stadt stark nach Trabant roch. Millionen Gäste aus Ost und West haben ihn so erlebt, wie man ihn hier auf einer noch 1989 gelaufenen gewöhnlichen DDR Postkarte sehen kann.

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Die Frauenkirche wurde bewusst als mahnendes Denkmal liegen gelassen, so wie die kriegsbeschädigte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Berliner Kudamm. Gab in Dresden sogar eine Mehrheit, welche bewusst keinen Wiederaufbau der Frauenkirche wollte. Aber es durfte politisch nicht sein, daß ein Mahnmal für den Anglo-Amerikanischen Bombenterror mitten in einer deutschen Großstadt verblieb und so wurde unter Leitung der Dresdner Bank viel Geld zusammengesammelt. Als Krönung spendete die britische Queen das Kirchenkreuz und als sie auch noch zur Einweihung erschien, hallten ihr die Schreie und Pfiffe vieler Dresdner entgegen.

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Im Herzen der Stadt gibt es bis heute keine Gedenkstätte für die offiziell immer weiter runtergerechneten 25.000 Brandopfer, die 1945 über eine halbe Million Einwohner hatte und zusätzlich noch hunderttausend Kriegsflüchtlingen aus Schlesien. Das Foto aus dem Dezember 2001 zeigt den Fortschritt des Wiederaufbaus und das gespendete Kreuz.
 
@samrit.bunphimai ein grauer Steinhaufen muß nicht unbedingt aus losen Steinen bestehen. Mein Eindruck damals - alles verwahrlost und ungepflegt wie auf deiner Postkarte zu erkennen. Ebenso normalen Wohngebäude und Straßen mit Schlaglöchern so groß wie Achsenbrecher. Klar hatte da der Trabant mit seiner Plattfederachse Vorteile. Heute sehen die Verkehrswege im Westen in ländlichen Gegenden von RLP ähnlich aus.

Doch heute ist Dresden nicht wiederzuerkennen. In meinen Augen die florierenste und schönste Großstadt im Osten. Klar Wismar und Schwerin haben ebenso schöne Stadtkerne genauso wie die Altstadt von Görlitz. Doch alle nicht ganz so feierlich schön. Ich weiß alles Geschmacksache.
Dagegen ist Rostock schon sehr nüchtern.
 
Die DDR war der ärmere Teil Deutschlands und insofern kann man staunen, was dennoch bis 1989 und trotz immenser Milliardenreparationen an die sowjetische Besatzungsmacht geleistet wurde. Rostock? ist eine typisch hanseatisch karge Stadt mit gerade mal 200.000 Einwohnern und nicht Landeshauptstadt. Allerdings ist sie und ihr Speckgürtel ein Geheimtip im Osten, da am Meer, Ausländerquote von unter 8% (davon sehr viele Ukrainer, Russen, Polen und Vietnamesen) und hat alles was eine Großstadt braucht. Ist aber dennoch nur und zum Glück zwei Autostunden weg von Berlin.

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Ich bin auch froh, daß Dresden damals auf die Repressalien der UN schiss.
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In meinen Augen hat damit die Stadt ihren Esprit erhalten und noch mehr an Wert gewonnen. Neben den Denkmälern in der Altstadt die unbeschreibliche Künstlerszene in der Neustadt. Und entsprechende Locations wie z.B. der Brauereiausschank Watzke direkt neben dem goldenen Reiter. Mehr davon später.
Viele Kulturerben wollen nur Kohle um jeden Preis mit dieser kostenlosen Werbung. Doch dass damit vieles zerstört wird wie z.B. bezahlbarer Wohnraum, bezahlbares Leben, die Charakteristik einer Stadt, usw. vergessen viele in dieser Situation. Aber hinterher klagen wegen der massenhaften Touristenströme.

Das lobe ich mir an Dresden und seinen Bürgern !

Dresden und die Gegend drumherum ist auch ohne Weltkulturerbe - oder gerade deshalb - wunderschön und einzigartig. Und schon immer hat übermäßiger Tourismus in der Welt die Kulturen ganzer Regionen zerstört - weil alle Besitzer/Eigentümer nur die $-€ Zeichen vor Augen hatten und schnell viel Geld verdienen wollten. Kennen wir das nicht auch aus Thailand? Früher (vor 40-50 Jahren) und heute ????
 
Nicht nur Dresden ist wunderschön. Auch seine unmittelbare Umgebung hat es mir angetan. Schönheit in 5 Bildern:
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Und schon ein bisschen
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immer mehr wird sichtbar
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Und hier das Weltkulturerbe, die Basteibrücke in der Sächsischen Schweiz in voller Gänze.
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Bitte die schlechte Bildqualität entschuldigen. Ist vom fahrenden Zug auf der anderen Elbseite aus fotografiert worden.
 
Nicht nur Dresden ist wunderschön. Auch seine unmittelbare Umgebung hat es mir angetan. Schönheit in 5 Bildern:
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Und schon ein bisschen
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immer mehr wird sichtbar
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Und hier das Weltkulturerbe, die Basteibrücke in der Sächsischen Schweiz in voller Gänze.
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Bitte die schlechte Bildqualität entschuldigen. Ist vom fahrenden Zug auf der anderen Elbseite aus fotografiert worden.

Die Sächsische Schweiz ist wirklich beeindruckend, hab ich schon zu DDR-Zeiten besucht.

Damals hieß es, dass im Gebirge ein einsamer Einsiedler lebt.
 
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