Dresden ist eine Reise wert

Solche Bilder vermisse ich immer in Leipzig. Bisschen Gewandhaus und einige schick restaurierte Passagen, aber bis auf Völkerschaftdenkmal und Grassimuseum gibts nicht allzuviel zu sehen und die Umgebung ist geprägt von flacher Landschaft, ringsrum Autobahnen und aufgegebenen Tagebauen. Ach ja, in Connewitz schlägt das Herz der Antifa und Steigerung erlebt man in der sozial-migrantisch gekippten Eisenbahnstraße.
 
Auswärtige mögen von Dresden nur den Zwinger kennen, obwohl es mehr gibt.
Berichten tun Insider.
 
Gleich nach dem Mauerfall war ich da. Der Zwinger ein großteils ein verwahrloster grauer Steinhaufen. Einzig die vielen Wasserspiele funktionierten. Fand ich echt toll. Und in unmittelbarer Nachbarschaft das traurige Häufchen der Frauenkirche. Einige Grundmauern standen noch. Doch überall lagen Steinhaufen davor. Anscheinend nichts gemacht worden. Überall ein düsteres graues Stadtbild
Damals konnte man über Spenden einen Baustein erwerben, um die Kirche wieder aufzubauen. Habe etliche Steine gespendet. Jahre danach - als ich schon gar nicht mehr daran dachte, flatterte plötzlich eine Einladung zur Eröffnung der Frauenkirche in meinen Briefkasten. Hatte leider keine Zeit. Bedauere ich heute sehr.
Zwinger? Unsonn, der war ständig in Restauration, bei dem Teil biste in 10 Jahren wieder da wo man Angefangen hat, und die Frauenkirche sollte als Denkmal der Zerstörung in Kriegen so stehen bleiben, zumindestens nach den Ideen der Herrscher zwischen 45-89.
So wie St.Michael's in Coventry, einer Stadt zu den es später viele Bande gab.
Ein Lehrer von mir war im Komitee Dresden-Coventry, leider war die Begeisterung dafür bei den Mächtigen etwas zu lässtig groß.
 
Zwinger? Unsonn, der war ständig in Restauration, bei dem Teil biste in 10 Jahren wieder da wo man Angefangen hat, und die Frauenkirche sollte als Denkmal der Zerstörung in Kriegen so stehen bleiben, zumindestens nach den Ideen der Herrscher zwischen 45-89.
So wie St.Michael's in Coventry, einer Stadt zu den es später viele Bande gab.
Ein Lehrer von mir war im Komitee Dresden-Coventry, leider war die Begeisterung dafür bei den Mächtigen etwas zu lässtig groß.
Inzwischen habe ich es auch eingesehen. Als Schwabe mit wöchentlicher Kehrwoche fand ich damals Dresden ziemlich schmutzig und verwahrlost. Heute sehe ich das anders. Die teilweise schwarzen wie Schmutz anzusehenden Bauwerke sind einfach so.
Dies ist quasi die Patina von Dresden. So wie bei Teekannen durch den vielen Gebrauch auch eine dünne Schicht zurückbleibt.
Wenn ich das Bild von @Micha L aus #101 anschaue muß ich sagen das patinierte Steingeländer sieht für mich viel interessanter aus, als das neu Kunstwerk darüber oder die Fassade im Hintergrund.
Auswärtige mögen von Dresden nur den Zwinger kennen, obwohl es mehr gibt.
Berichten tun Insider.
Danke für das Kompliment. Könnte auch berichten von den vielen Graffiti Kunstwerken in der Neustadt, dem Yenidze, dem wunderschönen Schloßpark von Pillnitz, dem Geheimtipp Kötzschenbroda, der Lößnitzschmalspurbahn, Radebeuls berühmtestem Schriftsteller, dem Karl M. nicht zu verwechseln mit dem anderen Karl M. aus Chemnitz, das er jedoch nie gesehen hat. Und Meißen ist ja auch nur ein Katzensprung entfernt. Da kommen die meisten Touristen eh nicht hin. Bis vielleicht mit dem Elbdampfer nach Pillnitz und/oder zur Bastei. Und natürlich von vielen Radtouren entlang der Elbe.
P1090469 Bahn klein.jpg P1090470 lössnitzbahn klein.jpg

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Was machen überhaupt die Touristenzahlen in Dresden? Es wurde doch vor einigen Jahren behauptet, dass Geschäftsleute Angst haben, dass die Zahlen wegen PEGIDA nach unten gehen werden. Für mich ist das damals nur wieder mal billige linke Propaganda mit der Nazikeule gewesen.
 
Was machen überhaupt die Touristenzahlen in Dresden? Es wurde doch vor einigen Jahren behauptet, dass Geschäftsleute Angst haben, dass die Zahlen wegen PEGIDA nach unten gehen werden. Für mich ist das damals nur wieder mal billige linke Propaganda mit der Nazikeule gewesen.
Pegida hat nach 10 Jahren ihre Montagsmärsche bzw. Kundgebung vor der Frauenkirche eingestellt.
Doch noch ein Schmankerl zum lächeln. Als meine Frau und ich letzte Woche durch die Neustadt schlenderten, begann es wieder zu nieseln.
Ich bat sie, mir mein Käppi aus ihrer Tasche zu geben. Das sah ein offensichtlich Obdachloser. Als wir an ihm vorbeikamen meinte er:

Rassenschänder.

Daß der sich aus Verzweiflung nicht schon längst umgebracht hat oder in eine andere Stadt gezogen ist? In keiner anderen Stadt in Deutschland sind mir mehr Menschen mit Migrationshintergrund begegnet als in Dresden. Nirgends mehr Köpftücher und extrem Dunkelweisse, wie ich sie eigentlich nur aus Afrika kenne.
In manchen Situationen fühlte ich mich in Dresden wie ein Ausländer in Deutschland. Verstand kein Wort und fühlte mich ausgegrenzt.
Da bin ich selbst in Thailand integrierter mit meinen wenigen Thai Kenntnissen.
 
Du hast Dich beim Zwinger schon gewaltig geirrt und dies auch dankenswerterweise zugegeben. Nun tappst Du jedoch ins nächste Fettnäpfchen. Dresden hat einen Ausländeranteil von 18% der allerdings wie in vielen Städten im Osten stark gespeist ist durch vollkommen unauffällige Ukrainer, Polen, Russen oder auffällig fleißige und geschätzte Vietnamesen. Araber und Türken sind die größte kritische Ausländergruppe und die stechen in so einer weißen Stadt wie auch Afghanen, Syrer oder gar Schwarzafrikaner besonders ins Auge. Da mußt Du allerdings mit der Staßenbahn Richtung Plattenbauviertel Leuben bzw. Gorbitz unterwegs gewesen sein oder hast Dich in linksversifften Straßen der Inneren Neustadt oder gar hinterm Hauptbahnhof am Rundkino bewegt. Was suchst Du da?
 
Ironie?
.......

Trotz des tatsächlich noch geringe Anteils erkennen die Einwohner, welche Folgen ein hoher Anteil zwangsläufig hat, in Frankreich noch schlimmer als anderswo in Deutschland.
Selbstverständlich wollen sie es nicht soweit kommen lassen.
 
Warum Ironie? bin in Dresden aufgewachsen und kenne die Stadt aus dem Effeff. Derzeit läuft ein Kampf der Linksgrünen den Osten bunt aufzufüllen und sollte es nächstes Jahr in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern mit der AfD nicht klappen, sähe es auch hier bald sehr dunkel aus. Um bei Dresden zu bleiben, es gibt in der ganzen Stadt nur ein einziges Thairestaurant und das hat auch nur am Tag als Bistro auf.
 
Danke. Und gleich noch etwas Werbung für das kleine thailändische Bistro in der Rothenburger Straße 9 geführt von Num aus Chiang Mai.
Ja leider, nicht nur in Dresden, auch in anderen Ostdeutschen Städten, werden viele fälschlicherweise als Thai Restaurant gepriesene Lokale von Vietnamesen geführt und betrieben. Dies ist dann auch an der Qualität der Speisen bemerkbar. Oft wurden wir dann auch von Personal belogen, welche Vorgaben ihr Koch sei Thai oder hätte in Thailand seine Künste im Kochen erweitert. Letztendlich haben wir unsere thailändische Restaurantsuche im Osten eingestellt. In den alten Bundesgebieten ist dieses Täuschungsmanöver eher selten.
 
Brandenburg an der Havel mit tschechischer KT4D auf Meterspur?
Mutig auf meine Herausforderung zu antworten. Mag sein, daß es dort auch so eine Straßenbahn gibt.
Viele ostdeutsche Insider-Experten ignorierten meine Frage oder wussten sie schlichtweg nicht.
P1090382 Pfeil Göritz klein.jpg
Eine wunderschöne Stadt - zumindest teilweise. Und das uralt - fast 500 Jahre alt.
P1090343-Bauwerk klein.jpg P1090368 Justizia.jpgP1090348 Rathausuhr.jpg
P1090356 altes Haus.jpg P1090357 altes Haus.jpg
Görlitz die Stadt in der teilweise der Film "In achtzig Tagen um die Welt" gedreht wurde.
1754813699624.png
Besonders fasziniert haben mich die zwei Uhren am alten Rathaus und die Justitia. Einmal 12 und für die Aufgewachten die 24 Stunden Uhr. Und das synchron zum lernen. Ich glaube auch ?? zu jeder vollen Stunde kam auch ein Sensenmann aus dem darüberliegenden Gewölbe hervor ??.
Ein kurzer Einblick in diese wunderschöne Grenzstadt an der Neiße. Auch für Insider sicher interessant und leehrreich.

Zorcelec der Blick über die Neiße nach Polen.​

P1090353 Blick nach Polen.jpg
Bin öfters über diese Brücke der Neiße gegangen um ein gutes Zywiec oder Okozim Bier zu trinken. Tyske mundete mir nicht so. Kein Problem, da ich auch durch meine Verwandtschaft etwas polnisch spreche. War beruflich 4-5 mal im nahen Parkhotel Görlitz untergebracht. Habe es mir nie nehmen lassen, vom Bahnhof durch den wunderschönen Park dorthin zu wandern.
 
Mutig auf meine Herausforderung zu antworten. Mag sein, daß es dort auch so eine Straßenbahn gibt.
Viele ostdeutsche Insider-Experten ignorierten meine Frage oder wussten sie schlichtweg nicht.
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Eine wunderschöne Stadt - zumindest teilweise. Und das uralt - fast 500 Jahre alt.
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Görlitz die Stadt in der teilweise der Film "In achtzig Tagen um die Welt" gedreht wurde.
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Besonders fasziniert haben mich die zwei Uhren am alten Rathaus und die Justitia. Einmal 12 und für die Aufgewachten die 24 Stunden Uhr. Und das synchron zum lernen. Ich glaube auch ?? zu jeder vollen Stunde kam auch ein Sensenmann aus dem darüberliegenden Gewölbe hervor ??.
Ein kurzer Einblick in diese wunderschöne Grenzstadt an der Neiße. Auch für Insider sicher interessant und leehrreich.

Zorcelec der Blick über die Neiße nach Polen.​

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Bin öfters über diese Brücke der Neiße gegangen um ein gutes Zywiec oder Okozim Bier zu trinken. Tyske mundete mir nicht so. Kein Problem, da ich auch durch meine Verwandtschaft etwas polnisch spreche. War beruflich 4-5 mal im nahen Parkhotel Görlitz untergebracht. Habe es mir nie nehmen lassen, vom Bahnhof durch den wunderschönen Park dorthin zu wandern.
Wenn man wie ich da geboren,aufgewachsen ist und insgesamt 27 Jahre gelebt ist man natürlich erfreut so einen Bericht hier im Forum zu lesen.Wer Görlitz vor der Wende kannte, als fast nichts oder nur oberflächlich an der schönen Altstadt in Takt gehalten wurde, und jetzt dahin kommt, ist schon begeistert.Auch die komplette Innenstadt mit mehrstöckigen Bürgerhäusern und Aristokratenvillen aus dem 19. und 20. Jahrhundert ist nicht wieder zu erkennen.
Ich bin jedes Jahr bei meiner Deutschlandreise ein paar Tage dort obwohl alle meine Verwandten und Freunde nicht mehr leben oder weggezogen sind....Nur mein bester Freund lebt noch im Kreis Görlitz bei dem ich dann auch übernachten kann.
Er zeigt mir immer wieder Plätze und Kneipen die ich von früher kenne aber jetzt viel schöner sind als damals.
Da gab es ja nach der Wende einen anonymen Spender der für die Restaurierung der Stadt jährlich 1 Million DM überwiesen hat...
Es wird vermutet das es ein Erbe des Schokoladenfabrikanten Sprengel war.
Und das ist über Görlitz auch bekannt:

Warum war / ist Görlitz so reich?
Görlitz war im 19. Jahrhundert die reichste Stadt Deutschlands. Die Lage der Stadt vor den Toren des Riesengebirges, die ausgedehnten und gepflegten Parkanlagen sowie eine günstige Steuerpolitik ließen Rentiers und Pensionäre ihren Alterssitz nach Görlitz verlegen.
(Wiki)

VG Thairauch
 
Die Stadt Görlitz bietet heute sogar zwei Monate mietfrei bei Zuzug und für 515€ warm lebt man unter Einheimischen in einer Seniorenresidenz. Finanziert wurde das alles durch die hohe steuerliche Sonderabschreibung Ost in den Neunzigern, viele Westberliner haben damals investiert, denn Riesengebirge und Harz sind die traditionell nächsten Mittelgebirge.

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