Go West: Unterwegs nach Amphawa und Kanchanaburi

Nächster Stop war dann beim Wat Bang Kung.

Auch dies ist eine alte Tempel-Anlage, die während der Ayutthaya-Periode erbaut worden ist und über 300 Jahre alt ist.

Highlight ist ein Buddha in einer kleinen "Kammer", die im Laufe der Jahrhunderte vollständig von einem mächtigen Banyan-Baum und seinem Wurzelwerk umgeben worden ist.

Im Inneren der kleinen Raumes ist eine vergoldete Nila Manee Buddha-Statue.

Und an den Innenwänden sind Wandgemälde mit Szenen aus dem Leben von Buddha.

Bei den Einheimischen wird es deshalb auch Bot Prok Pho (vom Bodhi-Baum bedecktes Heiligtum) genannt...











Seitenansicht...

 
Das Gebiet rund um den Wat Bang Kung war von 1765 bis 1768 Schauplatz von mehreren Schlachten zwischen burmesischen Truppen und dem schlussendlich siegreichen Königreich Ayutthaya unter King Taksin.

Es ist deshalb auch eine Gedenkstätte für den "Heldentum" der damaligen Thai-Soldaten:

Rund um die Versammlungshalle gibt es zahlreiche Statuen, die Szenen der Kämpfe und auch Muay Thai Kämpfer darstellen...







 
Nächster und letzter Stopp auf unserer Longtail-Boat-Tour rund um Amphawas war dann am Wat Phummarin Kudi Thong.

Besonders erwähnenswert ist dort das "Kudi Thong", ein im traditionell thailändischen Stil erbautes Teak-Holzhaus.

Es ist innen und außen mit kunstvollen Mustern verziert und war ursprünglich auch noch vergoldet.

Das "Kudi Thong" wurde ursprünglich bereits 1783 von Queen Amarinthin, der Ehefrau von King Rama I. erbaut.

1925 wurde es dann aufwändig renoviert und restauriert.

Heute hat es fast schon "Museums-Charakter" mit Bildern der damaligen Königsfamilie und in dem das Wohnen und Leben in der damaligen Zeit dargestellt wird...























 
Wir haben ja unseren eigenen Khlong vor der Siedlung, die Nummer 3, da kann man auch ganz gut mit Blick auf das brackige Wasser essen. Boote fahren da allerdings nicht.
 
Auf der Weiterfahrt nach Kanchanaburi haben wir dann einen kurzen (Foto-)Stopp am Floating Market von Damnoen Saduak gemacht.



 
Der dortige Floating Market ist ein echtes "Kontrastprogramm" zum beschaulichen und ruhigen Amphawa.

Total überlaufen mit Tagestouristen aus Bangkok, die am Vormittag mit einer Unmenge von Bussen hierher gekarrt werden.

Und auf dem Klong vor allem links und rechts der Hauptbrücke ein Riesen-Gedränge und ein "Verkehr wie auf der Autobahn"...













Blick zur anderen Seite...

 
Ein Großteil der Massentouristen an diesem Floating market sind Chinesen. Mir ist es da viel zu hektisch und ähnlich wird es Euch am River Kwai ergehen. Trotzdem viel Spass in Kanchanaburi.
 
Gleich neben der "Hauptbrücke" ein Klamotten-Markt (natürlich zu total überhöhten Preisen), das Damnoen Café sowie ein "Boatservice" zum privaten Mieten von Longtail-Booten (worauf wir dankend verzichtet hatten)...



Und hier noch mehr Bilder vom "Gedränge" auf dem Klong...

..."Rush Hour" in Damnoen Saduak...







 
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