Ohne Visa bis 60 Tage in Thailand

Es gab ja lange ein hin und her über dieses Thema, nachdem es nach Corona mal für ein halbes Jahr auf 60 Tage erhöht wurde. @Yogi hat zwar darauf schon eine Antwort bekommen, doch schriftliches hat er nicht.

Daher nochmals. Dürfen deutsche Touristen unter 40 Jahre alt, 30 oder 60 Tage visumsfrei Thailand besuchen?

Ich frage für einen Bekannten, der mich darauf angesprochen hat. Ich sprach von 60 Tagen immer noch !! War mir aber nicht sicher. Hat jemand irgend was Schriftliches darüber, was ich ihm an die Hand geben kann?
 
.. ich frage für einen Bekannten, der mich darauf angesprochen hat. Ich sprach von 60 Tagen immer noch !! War mir aber nicht sicher. Hat jemand irgend was Schriftliches darüber, was ich ihm an die Hand geben kann?
Lass ihn mal auf die Botschaftsseite gehen, da sind die 60 Tage visafreie Einreise für deutsche Staatsbürger unter Punkt 3 klar nachzulesen.
 
Lass ihn mal auf die Botschaftsseite gehen, da sind die 60 Tage visafreie Einreise für deutsche Staatsbürger unter Punkt 3 klar nachzulesen.
Danke(y) - werd ich so weitergeben. Da freut er sich bestimmt. Will nämlich eine ausführliche Thailandreise vom äußerten Süden bis in den Norden unternehmen um Land, Leute und Bräuche kennen zu lernen. Auch will er mal für eine Woche in ein buddhistisches Kloster um meditieren zu lernen. Und da wären 30 Tage äußerst knapp.

Obs so klappt wie er sich das vorstellt - hoffentlich.
 
Gerüchte, dass die 60 Tage visafreie Einreise abgeschafft werden soll

Die Gerüchte gibt's schon länger.
 
Die Gerüchte gibt's schon länger.

Und zwar genau seit dem es die 60-Tage visafreie Einreise gibt.

Aber wenn es demnächst aufgrund der allgemeinen Weltlage in Thailand nicht mehr so viele Touristen geben sollte, wird die Diskussion hinfällig sein.

Es sei denn, man schneidet sich gerne ins eigene Fleisch. Aber das kann man auch nicht ganz ausschließen.
 
Ich kann diese Sorgen Thailands gut verstehen, da ich mich seit einer Weile wieder mal in Phuket aufhalte, in der Höhle des Tourismuslöwen sozusagen. Gott sei Dank befindet sich mein Condo in einer ruhigeren Ecke, die hauptsächlich Expats, Langzeiturlauber und Familientouristen anzieht.

In Patong würde ich es ebensowenig aushalten wie in Pattaya, weil dort einfach zuviel von dem Pöbel herumläuft, den Thailand jetzt gerne aussieben würde. Besonders unangenehm fallen immer wieder arabische junge Männer und betrunkene Russen auf. Das Problem ist natürlich nicht auf einzelne Nationen beschränkt.

Es gab auch schon Idioten aus England, die mit dem Mietwagen auf einen belebten Strand fuhren und prompt steckenblieben. Es gibt die allgegenwärigen öffentlichen Kiffer, die Taschendiebe, die Mottorradraser die gelegentlich sich selbst und unschuldige Passanten zu Klump fahren, die als Touristen getarnten professionellen Preller, und natürlich die ganzen illegal Beschäftigten.

In Phuket sitzt viel Geld und das zieht bekanntlich Glücksritter aus aller Herren Länder an.

Es wäre allerdings nicht gerecht, alleine die Besucher der Insel für das Problem verantwortlich zu machen. Die Thailänder selbst haben einen großen Anteil an dem Problem. Und damit meine ich vor allem die thailändische Administration und Polizei. Man findet in Thailand kaum mehr Polizeikorruption als an den bekannten Touristenorten. Die Herren in Braun verdienen an dem Boom kräftig mit und der illegal abgezwackte Fundus fließt meist nach oben in die politische Ebene.

Für eine Provinz die so hohe Steuereinnahmen wie Phuket hat, ist die Infrastruktur ziemlich erbärmlich, sogar an der Westküste wo die Touristen sind. Das sieht man schon am Zustand der Straßen. Hier wird alles dem Profit geopfert. Auch die öffentlichen Krankenhäuser und Kliniken sind hier auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in Nordthailand, wo die Staatseinnahmen viel geringer sind.

Wenn man jetzt den Pöbel auf den Straßen gerne loswerden möchte, sollte man vielleicht mit den raffgierigen Kriminellen auf thailändischen Amtssesseln beginnen. Das wird allerdings eine schwieriges Unterfangen.
 
Würde sich das Bild ändern, wenn man die Prostitution in den Touristenorten eindämmen und Alkohol stärker rationieren würde? Die Maßnahmen auf Mallorca haben auch (sichtbare) Alkohol-Exzesse reduziert. Mittlerweile besuchen auch vermehrt Gäste außerhalb Europas z.B. den USA die Insel.
 
Würde sich das Bild ändern, wenn man die Prostitution in den Touristenorten eindämmen und Alkohol stärker rationieren würde? Die Maßnahmen auf Mallorca haben auch (sichtbare) Alkohol-Exzesse reduziert. Mittlerweile besuchen auch vermehrt Gäste außerhalb Europas z.B. den USA die Insel.
Ich glaube dass man die Prostitution nicht eindämmen wird. Ist auch gut so. Weil es ja doch sehr schön ist, wenn man sich etwas entspannen kann. Was man zuhause in Europa nicht kann.
 
Wer länger als 30 Tage bleiben will, sollte einfach eine Mindestsumme Geld hier oder daheim nachweisen können. Beim DTV fordert man zurecht eine Mindestsumme von 500.000 THB. Dann bliebe schon mal viel ungewünschter Pöbel weg.
 
Wer länger als 30 Tage bleiben will, sollte einfach eine Mindestsumme Geld hier oder daheim nachweisen können. Beim DTV fordert man zurecht eine Mindestsumme von 500.000 THB. Dann bliebe schon mal viel ungewünschter Pöbel weg.
Ich würde nicht darauf wetten, dass der Pöbel weg ist, wenn die weniger betuchten weg sind. Vermutlich verteilt sich der Pöbel über alle Einkommensklassen gleichmäßig. Zu viel Alkohol wird sicher ein Faktor sein, dem man etwas entgegensetzen könnte.
Kein Alkoholausschank nach 22 Uhr in den Vergnügungszentren würde die Lage vermutlich deutlich bessern. Den Ladies könnte man auch alkoholfrei Drinks ausgeben.
 
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