Tempel-Tour im hohen Norden: Chiang Mai und Umgebung

Chiang Mai hat ca. 300 Tempel auf dem Stadtgebiet. Da haste noch einiges vor dir. :D
 
Chiang Mai hat ca. 300 Tempel auf dem Stadtgebiet. Da haste noch einiges vor dir. :D
Aber es wiederholt sich vieles, so auch stehende Buddhas. War Heute im Phutthamonthonpark, war anstrengend, hätte nie gedacht das der so gross ist, wie er auf der Karte aussieht. Ein Fahrradverleih am Eingang wäre gut. Das Ticket von Thonburi nach Sala Ya 4 Baht, der Bus 14 von Bahnhof zum Park, irgendwie ist Zugfahren günstiger.
Die Mahidol Uni hat aber auch ne riesige Fläche.
 
Aber es wiederholt sich vieles, so auch stehende Buddhas. War Heute im Phutthamonthonpark, war anstrengend, hätte nie gedacht das der so gross ist, wie er auf der Karte aussieht.
Ach komm, da joggst du doch locker drei Runden durch. Aber Vorsicht. Nicht auf die Warane treten. 😉

Ein Fahrradverleih am Eingang wäre gut.
Den gibt es. Nicht am Eingang, sondern vor dem Rondell mit der Statue.
 
Aber es wiederholt sich vieles, so auch stehende Buddhas. War Heute im Phutthamonthonpark, war anstrengend, hätte nie gedacht das der so gross ist, wie er auf der Karte aussieht. Ein Fahrradverleih am Eingang wäre gut. Das Ticket von Thonburi nach Sala Ya 4 Baht, der Bus 14 von Bahnhof zum Park, irgendwie ist Zugfahren günst

Ach komm, da joggst du doch locker drei Runden durch. Aber Vorsicht. Nicht auf die Warane treten. 😉


Den gibt es. Nicht am Eingang, sondern vor dem Rondell mit der Statue.
Den hab ich übersehen.
Abgesehen hatte ich nur zwei Stunden, dann wurde meiner Frau langweilig am Eingang.
 
Weiter geht es mit unserer Tempel-Tour in Chiang Mai:

Und zuerst nochmals zum Wat Phra Singh.

Im Wat Phra Singh befindet sich nämlich die wichtigste und berühmteste Bibliothek (Hor Trai) aller Tempel in Chiang Mai.

Sie stammt aus der Zeit von König Muang Kaew, dem 11. König der Mangrai-Dynastie und soll 1497 erbaut worden sein.

Und zwar hier in einem kleinen erhöhten Gebäude, das sich rechts nach dem Eingang des Tempelgeländes befindet.

Auch dieses Gebäude wurde natürlich mehrfach restauriert.

Unter anderem 1927 vor dem Besuch von King Rama VII und zuletzt dann nochmals im Jahr 2002...



 
Und weiter geht es in der "Stadt der 300 Tempel" (copyright by x-pat) mit dem Wat Sri Suphan.

Er befindet sich südlich der Altstadt, etwas außerhalb der alten Stadtmauern an der Wualai Road im Bezirk Haiya.

Da die dortige (neue und erst 20 Jahre alte) Ordinationshalle aus Silber, Aluminium und Nickel erbaut worden ist, ist er in neuerer Zeit auch als "Silberner Tempel bekannt.

Wobei Frauen der Zutritt zu der Ordinationshalle (aus welchen Gründen auch immer) nicht erlaubt ist.

Der Wat Sri Suphan hat seine Ursprünge um 1500. Unter der Herrschaft von König Mueang Kaeo wurden innerhalb von 10 Jahren eine Versammlungshalle, eine Ordinationshalle sowie die Pagode Phra Wihan Borommatha und die Buddha-Statue Phra Phutthapatitam fertig gestellt und geweiht.

Wobei von den ursprünglichen Bauwerken allerdings nur noch wenige Überreste erhalten sind, die in der neuen Versammlungshalle zu sehen sind.

Laut den Informationen im Tempel sollen die Gebäude zwischen 1860 und 1863 nochmals errichtet worden sein. Und 1993 erfolgte dann eine umfassende Rekonstruktion der Versammlungshalle und des Chedi.

Die "silberne" Ordinationshalle wurde dann sogar erst zwischen 2004 und 2016 erbaut.

Sie ist ein einzigartiges Bauwerk und ein Gemeinschaftsprojekt der Kunsthandwerker aus dem "Silber"-Viertel Wualai, die jahrelang am Bau und der Verzierung des Ubosot gearbeitet haben.

Das dortige Viertel ist seit über 200 Jahren ein Zentrum der Silber- und Lackwarenkunst. Einst hatten sich dort Kunsthandwerker aus der Region Kengtung in Myanmar niedergelassen. Wobei sich die Lackwarenfertigung später in ein Gebiet östlich von Chiang Mai verlagert hatte.

Im Laufe der letzten 20 Jahre hat sich der Wat Sri Suphan außerdem zu einem lebendigen Zentrum für Bildung, Kulturerbe und der Bewahrung alter Handwerks- und Silberschmiedekünste entwickelt.

Auf dem Tempelgelände befinden sich eine Grundschule, ein Zentrum und eine Werkstatt für Silberschmiedekunst, eine Anlaufstelle für Mönchsgespräche sowie ein Informationszentrum über die Kunsthandwerker der Umgebung. Auch kann man dort die Kunst des Treibens und Ziselierens von Metall- und Silberblechen erlernen.
 
Weiter geht es mit dem Wat Chet Yot (Tempel der 7 Türme).

Er ist nordwestlich der Altstadt am Super Highway Chiang Mai nach Lampang, der Nationalstraße 11. Und er ist einer der ältesten buddhistischen Tempel in Chiang Mai.

Zur Geschichte:

Der Bau des Tempels ist 1455 von König Tilokkarat in Auftrag gegeben worden. Er hatte zuvor Mönche nach Bagan geschickt, die das Design des dortigen Mahabodhi-Tempel studieren sollten, der wiederum eine Kopie des Mahabodhi-Tempel in Bodhgaya in Nordindien war.

1476 sollte hier ein "Großes Heiligtum" entstehen, um die 2.000-Jahr-Feier des Buddhismus zu begehen.

1477 wurde hier dann auch das Achte Buddhistische Weltkonzil abgehalten, um die Triptaka, den buddhistischen Pali-Kanon zu erneuern.

Die Gestaltung des zentralen Heiligtums, des Wihan Maha Pho, ähnelt deshalb auch den Mahabodhi-Tempeln.

Der indische Stil ist klar erkennbar:

Auf dem flachen Dach des rechteckigen, fensterlosen Bauwerks befinden sich "Sieben Spitzen" (Thai: Chet Yot), die der Tempel-Anlage den Namen gaben. Charakteristisch sind außerdem die zwei glockenförmigen Chedi an den Seitenflügeln.

An den Außenwänden außerdem 70, teilweise stark verwitterte, Stuck-Reliefs von Theawada (göttliche Wesen, die in den himmlischen Sphären wohnen sollen).

Auf dem weitläufigen Tempel-Gelände sind außerdem auch drei weitere Chedi im Lan Na - Stil (auch Prasat-Stil genannt), eine große glockenförmige Stupa und ein kleinerer Ubosot mit einem Giebelfeld aus filigranen Holzschnitz-Arbeiten.

Wobei im größten der drei Chedi die Asche von König Tilokarat beigesetzt sein soll.

Besonders erwähnenswert ist außerdem Folgendes:

Der Wat Chet Yot ist das Ziel von Wallfahrten für Menschen, die im Jahr der Schlange geboren wurden.

Eine weitere Art der Wallfahrt, die hier in der Tempel-Anlage durchgeführt werden kann, ist außerdem der Besuch der "Sieben Großen Stationen" (Sattha Mahasathan), die bereits von König Tilokarat angelegt worden sind. Wobei allerdings nicht alle mehr erhalten sind.

Die "Sieben Stationen" stehen jeweils für ein Ereignis, das sich nach thailändisch-buddhistischen Legenden direkt nach der Erleuchtung des Buddha zugetragen haben sollen. Wobei die "Stationen" sich im Bezirk des Mahabodhi-Tempels (Buddha Gaya) in Indien befanden.

Ähnliche Anlagen befinden sich auch in weiteren anderen Tempeln, wie z. B. im Wat Suthat in Bangkok.
 
Der Wihan Maha Pho...





Die Seite mit den am besten erhaltenen Theawada Stuck-Reliefs...



Weitere Ansichten...









 
Der Chedi, in dessen Inneren die Asche von König Tilokkarat beigesetzt worden sein soll...







Weitere "Stationen"...









 
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