Trade Republic

Bei Tagesgeld, welches bei der Bank liegt, ist es für den Fall einer Insolvenz über den Einlagensicherungsfond der Banken eines Landes abgesichert, aber nur bis zu einer Maximalhöhe, in Deutschland 100.000 €.
Bei einem Geldfond ist der Kunde als Eigentümer der Fondanteile eingetragen, und bleibt Eigentümer auch im Falle einer Insolvenz der Bank. Zudem ist die Absicherung nicht auf 100.000 € begrenzt. Aus meiner Sicht ist daher die Anlage in Geldfonds sogar deutlich sicherer als die Einlage bei einer Bank, zumal bei Beiträgen > 100.000 €, die bei einer Bank gar nicht mehr abgesichert sind.
 
Trade Republic....wieder mal.......

Ich habe dort 2020 ein Depot eröffnet und auch hier immer wieder über Probleme und Bugs in der Software berichtet.

Häufig kam es vor, dass einfach mal 5k oder 3k verschwunden waren, die dann irgendwann wieder auftauchten.
Als die mir dann eine Position ca. 20% unter meinem gesetzten Stop verkauft haben, obwohl es Intraday war und es keine Kurslücke gab, hab ich dann das meiste abgezogen und dort nicht mehr gehandelt. Der Schaden wurde mit zwar ersetzt aber ich hatte die Schnauze voll. Damals gab es aber wenigsten noch einen Support, der nach ein paar Tagen zumindest geantwortet.

Dann die katastrophale Performance im April beim Dax Crash, als Tausende Kunden ihre Positionen nicht schliessen konnten um entweder Gewinne zu realisieren oder Verluste zu begrenzen, verbunden mit absolut Null Unterstützung durch den Support.

Mittlerweile ist es vollkommen aussichtslos - auch nicht im Notfall mit einem Mitarbeiter zu sprechen. Die antworten auch selbst nach Wochen nicht auf Anfragen. Das Netz ist voll mit Beschwerden, TR dürfte mittlerweile der am schlechtesten bewertete Broker Europas sein.

Aktuell der Steuerbug, wo fälschlich bis zu 10k einfach vom Konto eingezogen werden, was vermutlich mit dem Nvidia Split zu tun hat.

https://www.wiwo.de/finanzen/boerse...st-10000-euro-falsch-abgebucht/100158021.html


Als sie die 4% (aktuell noch 2%) Guthabenzinsen + kostenlose KK anboten, habe ich wieder ein bisschen was rüber geschafft.

Immerhin machen sie auch Echtzeitüberweisungen im Gegensatz zu der Saftbude DKB. Man kann in EtFs investieren oder auch grössere Euro oder Dax-Titel handeln. Die Spreads sind nicht höher als bei anderen Brokern oder Börsen.

Ich rate aber dringend davon ab dort Zertifikate oder sonstige Daytrades zu machen, zu viel Geld dort zu haben oder sich sonst abhängig zu machen oder als Girokonto zu nutzen, von dem die monatlichen Überweisungen raus gehen.

Es kommt häufiger vor, dass irgend eine KI irgendeinen Verdacht wittert und das Konto sperrt. Dann guckt man blöd aus der Wäsche, denn man kann nicht in die nächste Filiale fahren um das zu klären oder sonst jemanden erreichen.

Die haben sich offenbar vollkommen übernommen und offenbar ist es ihnen auch scheissegal, sonst hätte es längst Abhilfe gegeben.
 
Immerhin machen sie auch Echtzeitüberweisungen im Gegensatz zu der Saftbude DKB. Man kann in EtFs investieren oder auch grössere Euro oder Dax-Titel handeln. Die Spreads sind nicht höher als bei anderen Brokern oder Börsen.
Für ETF und paar Einzelaktien nutze ich es. Zusätzlich nutze ich bevorzugt die TR Visa debit zum Zahlen und es gibt 1 % Saveback. Auf dem verzinsten Girokonto mit monatlicher Zinsgutschrift halte ich Tagesgeld und nutze es zur Abbuchung von Kreditkartenbelastungen. Bei dieser Nutzung läuft alles bisher problemlos.
Der Support soll nicht der beste sein, aber ich habe bisher keinen gebraucht.
 
Ich habe nach den ganzen Absagen der Deutschen Broker erfolgreich im April diesen Jahres ein Depot bei IBKR in den Staaten eroeffnet. Gefuehrt wird dieses Konto von IBKR in Australien. Im Nachhinein bin ich froh das ich mit der ganzen Buerokratie in Europa nichts mehr zu tun habe. Dank Thailaendischer Steuernummer habe ich Zugriff auf fast alle Boersen der Welt mit diesem Konto. Kann z. Bspl. QQQi ETFs kaufen welche von Europa aus nicht gehandelt werden. Qellensteuer auf Dividenden betragen 15 Prozent. Manchamal ist der einfachste Weg, ( Eroeffnung des Kontos ), nicht immer der beste.
 
Wer von der EU aus ein Konto bei IB eröffnet ist dann in Irland zu Hause. Ich bin bei Captrader, was im Prinzip IB ist. Support ist absolut Top!

Wer bei IB in den Staaten ist, hat eine wesentlich höhere Einlagensicherung, bei mir sind es nur 20k. Die sollten aber reichen, IB ist einer der grössten und solidesten Broker überhaupt, der geht nicht broke, der Broker. :rolleyes:

Keinerlei riskante Zusatzgeschäfte wie CDS oder dergleichen, sehr strenge Marginregeln, die bei steigender Volatilität sofort verschärft werden, Hausbank ist Morgan Stanley, welche auch kein Pleitekandidat ist.
 
Wer bei IB in den Staaten ist, hat eine wesentlich höhere Einlagensicherung, bei mir sind es nur 20k. Die sollten aber reichen, IB ist einer der grössten und solidesten Broker überhaupt, der geht nicht broke, der Broker. :rolleyes:
Und wenn wäre das nicht egal, weil dein Depot ja nicht das von Interactive Broker ist und damit nicht in die Insolvenzmasse fällt?
 
Und wenn wäre das nicht egal, weil dein Depot ja nicht das von Interactive Broker ist und damit nicht in die Insolvenzmasse fällt?

Ich bin mir jetzt gerade nicht sicher, was du meinst. Ich handele bei Captrader, die ein "Introducing Broker" für IB sind.

Rechtlich bin ich exakt bei IB EU (Irland). Wenn ich US Aktien halte, liegen diese bei der DTC in den USA und sind genau wie hier Sondervermögen. Bargeldbestände sind mit der EU Einlagensicherung bis 20k versichert.

So die Theorie.
 
Bargeldbestände sind mit der EU Einlagensicherung bis 20k versichert.
Die EU Einlagensicherung liegt bei mindestens 100.000 €, gilt auch in Irland allerdings nur für Banken, was IB nicht ist. 20k sind versichert (max. 90%), haben aber imho nichts mit der EU Einlagensicherung am Hut. Die greift bis mind. 100.000 € auf die Geldeinlagen auch bei Brokern wie z.B. Consors oder TR, da Banklizenz in der EU vorhanden.
 
Die Beschwerden nehmen weiter zu.

Anstatt mit Hochdruck und Manpower offene Anfragen abzuarbeiten, setzt man weiter stur auf KI, die ganz offensichtlich nicht so funktioniert, wie man sich das gedacht hat.

Ich habe letzte Woche eine Überweisung auf mein Konto bei einem Kryptobroker getätigt, wie schon einige Male zuvor.
Diesmal wurde die Transaktion geblockt wegen: " due to fraud activitys und " um dein Geld zu schützen...."
Das bedeutet nämlich auch, dass sie umgekehrt Eingänge von diesem Konto blocken werden, falls ich mal meine Bots schliessen und auscashen sollte.
Ich habe gar nicht erst versucht beim Support nachzufragen, was das soll und was sie damit meinen. Gleich darauf habe ich eine Überweisung mit der DKB auf das gleiche Konto problemlos angestossen.

Ich kann wirklich nur dringend davon abraten, diese Bude zu mehr als ETF Sparplänen, Kreditkarte und ein bisschen Bargeld zu nutzen.


https://www.focus.de/finanzen/news/...lic_cf2552f2-41cf-4cf2-b49d-15502a6c845a.html
 
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